Brixellum

Das Lager von Othos Heer: Scheiterhaufen und Zelte, Ausschnitt aus dem Stich „Otho“ der Reihe „Römische Kaiser zu Pferd“ (Collaert und Galle nach Stradanus, Ende 16. Jh.), Metropolitan Museum of Art. Otho nahm sich im Jahr 69 in Brixellum das Leben. Ein Bild zu diesem Ort, keine Ansicht aus der Zeit.

Ein Städtchen am Po, heute Brescello. Vor der ersten Schlacht bei Bedriacum überredeten Othos Berater ihn, sich nicht im Feld zu gefährden und hier den Ausgang abzuwarten. Tacitus meint, dieser Tag habe seine Sache verloren, weil der Kaiser einen großen Teil der Garde mitnahm (Historien 2.33). Nach Brixellum kam die Nachricht von der Niederlage. Otho hatte noch frische Kohorten, und die Legionen von der Donau waren unterwegs, doch er beendete den Krieg, damit keine Römer mehr starben. Am 16. April 69 nahm er sich das Leben. Suetons Vater, Tribun der XIII. Legion, diente in diesem Krieg und erzählte seinem Sohn davon. Plutarch sah hier ein schlichtes Grab mit der Inschrift „Dem Andenken des Marcus Otho“ (Otho 18). Der Ort erscheint in der Folge „Das Jahr 69 I“.

Quellen

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