Herculaneum

Ruinen von Herculaneum mit dem Vesuv im Hintergrund, Fotografie von etwa 1870

Eine Küstenstadt am Fuß des Vesuvs, am Golf von Neapel; heute Ercolano. Strabon, der noch vor dem Ausbruch schrieb, beschreibt sie als Festung auf einem ins Meer ragenden Vorgebirge, dank der Winde ein sehr gesunder Ort, nacheinander im Besitz der Osker, der Tyrrhener und Pelasger und dann der Samniten. Im Jahr 79 trug der Wind den Bimsstein in eine andere Richtung, deshalb zerstörten Herculaneum nächtliche Lawinen aus heißem Gas und Asche. Die Bewohner suchten Schutz in den Bootshäusern am Strand, wohl in Erwartung von Schiffen, die nicht kamen. Am Strand fand man mehrere hundert Skelette. Die Ausgrabungen begannen hier 1738 auf Befehl des Königs von Neapel, zehn Jahre früher als in Pompeji. Der Ort erscheint in der Folge über Titus, im Kapitel „Städte unter der Asche“.

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Quellen

  • Bild: Vosmaer, um 1870, Rijksmuseum, CC0

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