Julius Caesar (lebte 100–44 v. Chr.)

Caesar gewann die Macht als Feldherr. In den Jahren 58–50 v. Chr. unterwarf er Gallien. 49 v. Chr. überschritt er den Rubikon. 48 v. Chr. besiegte er Pompeius bei Pharsalos. Ab Februar 44 v. Chr. war er Diktator auf Lebenszeit.
46 v. Chr. ordnete er den römischen Kalender neu. Aus dieser Reform geht der julianische Kalender hervor. Berühmte Geschichten sind die Entführung durch Piraten, Kleopatra und „Ich kam, sah und siegte“. Die meisten davon beruhen auf einer einzigen Quelle.
Er starb am 15. März 44 v. Chr. bei einem Attentat verschwörerischer Senatoren. Sie fürchteten, er wolle König werden. Sueton zählt 23 Stiche. Die lateinischen Worte „Et tu, Brute?“ finden sich in antiken Quellen nicht.
Sein Erbe und Adoptivsohn war Augustus.