Jotapata (Belagerung 67 n. Chr.)

Eine befestigte Stadt in Galiläa, heute die Fundstätte Jodfat. Flavius Josephus schreibt, sie habe auf einem Abhang gestanden, umgeben von so tiefen Schluchten, dass der Blick den Grund nicht erreichte, und sei nur von Norden zugänglich gewesen. Im Jahr 67 verteidigte sie Josef, Sohn des Matthias, und Vespasian belagerte sie 47 Tage lang. Nach Josephus hängten die Verteidiger nasse Kleider an die Mauern, damit die Römer glaubten, sie hätten Wasser im Überfluss, und gossen kochendes Öl auf sie. Nach der Eroberung töteten die Römer, wie Josephus berichtet, vierzigtausend Menschen, und Vespasian ließ die Stadt schleifen. Der Befehlshaber der Verteidigung versteckte sich, ergab sich und sagte dem Feldherrn im Lager vor der Stadt den Thron voraus. Der Ort erscheint in der Folge über Vespasian, im Kapitel „Der Gefangene von Jotapata“.
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Quellen
- Bild: Jan Luyken, 1704, Rijksmuseum (RP-P-OB-45.195), CC0