Caligula (lebte 12–41 n. Chr.)

Caligula, eigentlich Gaius, wurde am 31. August 12 n. Chr. geboren. Sein Geburtsort ist umstritten: genannt werden Antium, Tibur und Trier. Er war der Sohn des Germanicus und der Agrippina der Älteren. Er war viermal verheiratet und adoptierte Tiberius Gemellus.
Die Macht übernahm er im Jahr 37 n. Chr. nach Tiberius als Liebling der Soldaten und des Volkes. Nach einer Krankheit im selben Jahr und einer Verschwörung im Jahr 39 brach sein Verhältnis zum Senat zusammen. Die antiken Autoren hielten ihn für wahnsinnig. Die heutigen Forscher sind vorsichtiger: Der einzige Augenzeuge beschreibt ihn als hochmütig, selbstbezogen und boshaft witzig, aber nicht als verrückt.
Er starb am 24. Januar 41 n. Chr. auf dem Palatin, im Korridor des Palastes von Offizieren der Prätorianergarde unter Cassius Chaerea getötet. Er war noch nicht 30 Jahre alt. Nach ihm übernahm Claudius die Macht. Dem Ädil Vespasian ließ er Schlamm in die Toga stopfen.
Verwandte Themen
Personen
- Germanicus (lebte 15 v. Chr.–19 n. Chr.)
- Agrippina die Ältere (lebte um 14 v. Chr.–33 n. Chr.)
- Agrippina die Jüngere (lebte 15/16–59 n. Chr.)