Agrippina die Ältere (lebte um 14 v. Chr.–33 n. Chr.)

Agrippina herrschte nicht, war aber die zentrale Gestalt der „Partei des Germanicus“: Frau eines beliebten Feldherrn und Mutter von drei Söhnen und drei Töchtern. Tacitus beschreibt, wie sie im Jahr 15 n. Chr. das Heer auf der Brücke am Rhein beruhigte, und rühmt sie als Vorbild weiblichen Mutes.
Nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 19 n. Chr. brachte sie seine Asche nach Rom; die Menge empfing sie mit Trauer. Tacitus schreibt, ihr „schlecht verhohlener Ehrgeiz“ habe den Untergang ihrer Familie beschleunigt. Auch nach Seians Sturz erlangte sie die Gunst nicht zurück.
Im Jahr 29 n. Chr. wurde sie auf die Insel Pandateria verbannt, wo sie 33 n. Chr. starb. Tacitus vermerkt, dass die Umstände ihres Todes ungewiss sind.
Verwandte Themen
Personen
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