Kapitol

Piazza del Campidoglio, Kupferstich, Ansicht aus dem 18. Jh., nicht aus der Zeit Caesars

Das Kapitol ist der heiligste Hügel Roms, mit dem Tempel des Jupiter Optimus Maximus. Im Jahr 65 v. Chr., als Caesar Ädil war, stellte man hier nachts vergoldete Statuen des Marius und seine Trophäen auf. Am Morgen weinten die Menschen, und Catulus sprach im Senat gegen Caesar. Hier endeten die Triumphzüge. Der Tempel brannte im Jahr 69 während der Machtkämpfe nach Nero nieder, und Vespasian baute ihn wieder auf. Im Jahr 80 n. Chr. brannte der Jupitertempel erneut, elf Jahre nach dem Brand von 69. Domitian baute ihn abermals auf und ließ nur seinen eigenen Namen einmeißeln, ohne die Namen der früheren Bauherren (Sueton, Domitian 5.1). Am 19. Dezember 69 brannte der Jupitertempel in den Kämpfen zwischen den Soldaten des Vitellius und den Verteidigern des Flavius Sabinus nieder; wer ihn angezündet hat, darüber sind sich die Quellen nicht einig. Der Senat beschloss, ihn wieder aufzubauen. Im Jahr 70 trug Vespasian selbst den ersten Korb Schutt aus den Trümmern des Tempels.

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