Domitian: Herr und Gott

Domitian: Herr und Gott (Der jüngere Bruder, der sein Leben lang im Schatten stand. Fünfzehn Jahre regiert er tüchtig und immer einsamer. Er weiß, in welcher Stunde er sterben soll, und wartet auf sie.) – Lektion 14 des Kurses: 7 Teile, etwa 21 Min. Lesezeit.

Domitian: Herr und Gott

Domitian, jüngerer Sohn Vespasians und Bruder des Titus, steht elf Jahre im Schatten der Familie und besteigt im Jahr 81 den Thron. Er herrscht fünfzehn Jahre: Er baut das Kapitol wieder auf, errichtet ein Stadion und einen Palast auf dem Palatin, erhöht den Sold um ein Drittel und führt Kriege am Rhein, in Britannien und an der Donau, um dann vom Dakerkönig Decebalus Frieden zu erkaufen. Am Hof muss man ihn „Herr und Gott“ nennen, und er fürchtet immer mehr Verschwörungen. Die Folge erzählt vom Schwarzen Gastmahl, von den Prozessen gegen Senatoren, vom hingerichteten Vetter Flavius Clemens und vom 18. September 96, als Männer aus seinem eigenen Palast ihn in der Stunde töten, vor der er sich seit der Jugend fürchtete. Der Senat lässt seinen Namen aus den Inschriften meißeln, und im Finale der zweiten Staffel stellen wir zwei Porträts nebeneinander: das aus den Schriften Suetons und des Tacitus und das, das die Forscher heute zeichnen.

Filme

  • Das Schwarze Gastmahl — Nacht in Domitians Palast: Gäste im schwarzen Saal, Platten mit ihren Namen, und der Kaiser spricht nur über den Tod.
  • Rhein, Britannien, Donau — Domitians drei Fronten: die Chatten jenseits des Rheins, Agricola in Britannien, die Daker an der Donau und der Aufstand in Mogontiacum. Die Richtungen auf den Karten sind ungefähr.
  • Die fünfte Stunde — Domitians letzter Tag: die vorhergesagte Stunde, die Lüge der Diener und ein Mann mit bandagierter Hand.

Artikel

Quellen

  • Bild: ArchaiOptix, CC BY-SA 4.0

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